Autor: Samuel Bürki

Wanderung Grasburg - Schwarzenburg

Freitag, 7. September 2018
Mit Zug und Postauto fuhren wir über Flamatt ins kleine Bernerdorf Albligen an der Freiburgergrenze. Wir waren diesmal nur eine kleine Gruppe, die Wetterprognose war etwas unsicher. Die Mutigen wurden aber mit einem schönen Tag belohnt, erlebten angenehmes Wanderwetter. Wie angekündigt war die Tour etwas anstrengender als gewohnt, es ging bald bergab und dann wieder bergauf, einmal waren wir im Sensegraben in wildem Naturschutzgebiet, dann sahen wir, leider nur schwach, die Vorapenkette. Die Alpen waren ganz mit Wolken verhängt. Die Matten und Felder grün, die Bäume trugen Früchte in rohen Mengen. Der Besuch der sehr eindrücklichen Burgruine Grasburg musste verdient werden. Ein steiler Weg führt zum Fuss des Hügels, auf der die Anlage steht. Das letzte Stück muss über eine lange Treppe erstiegen werden.
Bei der kleinen "Hochzeitskirche" von Wahlern, oberhalb  Schwarzenburg durften wir im schönen Park unser Picknick geniessen, es gab sogar einen feinen Aperowein! Die erstmals 1228 erwähnte Kirche am Jakobsweg ist ein Bijou und steht in einer schönen Umgebung. Im gepflegten Innern sieht man schöne Fenster mit Glasmalereien.
Dann nahmen wir das letzte Stück des Wanderwegs unter die Füsse und trafen am Bahnhof Schwarzenburg auf die Überraschung: Annelise Camenzind-Wermelinger, die gewesene Pfarreileiterin von Langnau, holte uns ab und führte uns zur neuen Wohnung. Die Freude über das Wiedersehen war gross. Annelise und ihr Mann René offerierten uns duftenden Kaffee und dazu feines, am Morgen selbst hergestelltes Gebäck. Das mundete natürlich allen gut und regte zu interessanten Gesprächen an. So verpassten wir sogar den vorgesehen Zug und kamen etwas später nach Hause. Das war wieder ein einmalig schönes Erlebnis in unserer Wanderserie in diesem Jahr.

Start in Albligen
auf dem Harrisstäg
Trepppe zur Grasburg
Ruine Grasburg, Teil der grossen Anlage
Blick von der Grasburg in den Sensegraben
Kirche Wahlern
Blick auf Schwarzenburg

Dokumente

Wanderprogramm (pdf 923.3kB)